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24.07.2019, 21:34 Uhr
CDU Radebeul: Mehr Wertschätzung für kinderreiche Familien
Tipp: Kostenlosen Landesfamilienpass nutzen
Radebeul hat bei Familienfreundlichkeit noch Luft nach oben. Davon sind die örtlichen Christdemokraten überzeugt. Ein erster Schritt könnte beispielsweise die Änderung des Familientickets im Bilzbad sein. Statt nur zwei Kinder, sollten alle Kinder einer Familie berücksichtigt werden. Das fordert die Radebeuler CDU. Familien mit drei und mehr Kindern sind wirtschaftlich oft schlechter gestellt als Familien mit weniger Kindern. Kinderreiche Familien brauchen eine größere Wohnung, ein größeres Auto. Eltern müssen sich häufig beruflich einschränken, so dass den höheren Ausgaben geringere Einnahmen gegenüberstehen. Aber das Finanzielle soll nicht im Vordergrund stehen. Kinderreiche Familien wünschen sich mehr öffentliche Wertschätzung, berichtet Radebeul CDU-Vorsitzender Werner Glowka.


www.dnn.de/Region/Umland/Radebeuler-CDU-fordert-mehr-Familienfreundlichkeit
 
Mehr Familienfreundlichkeit im Bilzbad: Die aktuelle Internetseite zum Famlienticket
 „Warum gilt eine Familienkarte im Bilzbad nur für zwei eigene Kinder? Ist unser drittes Kind weniger Wert?“ fragt die dreifache Mutter Katrin Locke aus Radebeul? „Im Masseneibad in Großröhrsdorf fühlen wir uns als Familie dagegen willkommen. Die dortige Familienkarte lässt bis zu vier eigene Kinder zu.“

Radebeuls Bäderschef Titus Reime weist darauf hin, dass schon jetzt Familien mit drei und mehr Kindern bei Vorlage des Landesfamilienpasses ein Familienticket im Bilzbad erwerben können. Die Internetseite des Bilzbades hat er aufgrund der CDU-Initiative entsprechend aktualisiert, siehe Foto. Den Familienpass gibt es kostenlos auf dem Rathaus.

Das Beispiel Familienkarte im Bilzbad ist für  uns als Radebeuler Christdemokraten nur ein Symptom für eine generelle Haltung unserer Gesellschaft zu Familien mit Kindern. Die „Standardfamilie“ in Deutschland, wie man sie auf Hochglanzprospekten der Werbung oder in den Medien findet, besteht meist nur aus maximal zwei Kindern. Kein Wunder, dass diese Bilder auch langfristig unser Denken bestimmen und das nicht erst seit heute. „Meine eigene Mutter wurde schon vor 46 Jahren von wildfremden Menschen auf der Straße bedauert, als sie mit ihrem vierten Kind schwanger war. Das hat ihr sehr weh getan,“ sagt Werner Glowka. Gehen wir in Radebeul mit gutem Beispiel voran und überprüfen unsere kommunale Familienpolitik dahingehend, wie wir kinderreiche Familien besser wertschätzen können! Bitte schreiben Sie uns Ihre Anregungen an info@cdu-radebeul.org.

Statistischer Exkurs: Die Geburtenrate in Deutschland verharrt sein Jahrzehnten bei 1,5 Kindern je Frau. Für den Erhalt der Bevölkerung ist eine Geburtenrate von 2,1 Kindern je Frau erforderlich.



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